Aufgrund der demographischen Entwicklung wachsen wir in eine
Gesellschaft hinein mit dem größten gesamtgesellschaftlichen
Hilfebedarf, wie es ihn nie zuvor in der
Menschheitsgeschichte gab. Dem Seniorenbeirat kommt daher in
Zukunft eine besondere Bedeutung zu. Daher ist es der
Verwaltung ein großes Anliegen, engagierte Bürgerinnen und
Bürger zu gewinnen, die sich aktiv beteiligen und die
Belange der Älteren einbringen.
Der Rat der Stadt Dorsten hat am 11.03.2008
die Neubildung des Seniorenbeirats als Interessenvertretung
der älteren Bürgerinnen und Bürger beschlossen. Unter
anderem ist es Ziel, aus jedem Stadtteil einen Vertreter und
Stellvertreter zu gewinnen, der die Belange der Älteren
einbringt. Es wird damit eine Anregung der Seniorinnen und
Senioren aus den Stadtteilgesprächen des letzten Jahres
aufgegriffen, denn nur die Beteiligten vor Ort wissen "wo
der Schuh drückt". Sie wissen um die Sorgen und Nöte älterer
Menschen. Sie können Vorschläge, Ideen und Anregungen
einbringen und somit Politik und Verwaltung unterstützen und
beraten.
Leider gab es insbesondere aus den
Landgemeinden wenig Resonanz. Aus den Stadtteilen
Altendorf-Ulfkotte, Deuten, Lembeck und Wulfen hat sich noch
niemand gemeldet. Positiv sind die Reaktionen aus der
Feldmark, Hardt/Östrich, Hervest. Für diese Stadtteile gibt
es mehrere Bewerber, so dass das Los entscheidet, wer den
Stadtteil vertritt.
Die Verwaltung bittet daher erneut und
eindringlich darum, dass sich kurzfristig interessierte
Bürgerinnen und Bürger, die das 55. Lebensjahr vollendet
haben, Deutsche oder EU-Bürger sind, mindestens seit drei
Monaten in Dorsten den Hauptwohnsitz haben und nach § 8
Kommunalwahlrecht nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind,
melden.
Frau Lanfermann und Frau Heeke vom
Sozialamt,
Tel. 02362 66-4370 und 02362 66-4251, Fax 02362 665750,
E-Mail
sozialamt@dorsten.de
nehmen gerne Ihre Anmeldungen entgegen.
Nutzen Sie die Chance. Wirken Sie mit, Dorsten
seniorengerecht und zukunftsfähig zu gestalten.