Wittenberger Damm wird um zwei Fahrbahnen zurückgebaut
- Vierter Bauabschnitt offiziell beerdigt
Der vierte Bauabschnitt des Stadtumbaus West in
Barkenberg wurde am Dienstag im Planungs- und
Umweltausschuss von den Dorstener Politikern offiziell und
einstimmig beerdigt. Mit den Fördergeldern, die im dritten
Bauabschnitt eingespart worden waren, soll nun der
Wittenberger Damm um zwei Fahrbahnen zurückgebaut werden.

Braunfelder Allee, der
Wiitenberger Damm ist links zu sehen
Auf einer Länge von 1,7 Kilometern wird die
überdimensionierte Ringstraße demnächst zwischen Zuweg B 58
und der Brücke Napoleonweg ein neues Gesicht bekommen. 920
000 Euro soll der Umbau kosten, der im kommenden Jahr über
die Bühne gehen soll. Aus den Fahrbahnen, die wegfallen,
wird ein Grünstreifen entstehen oder, wie in Höhe des
Handwerkshofs, ein Bereich für Skater. „Weil dadurch künftig
die Kosten für die Straßenunterhaltung reduziert werden,
zieht der Rückbau sogar eine Hauhaltsentlastung der Stadt
nach sich“, sagte Stadtbaurat Holger Lohse. Auf Nachfrage
aus den Reihen der Politiker erklärte er, dass eine
Sanierung der maroden Brücken mit dem Geld nicht möglich
sei. Denn die liegen außerhalb des förderfähigen
Stadtumbau-Gebiets, der Wittenberger Damm hingegen wird noch
grad am Rande hinzugerechnet.
Insgesamt waren im dritten Bauabschnitt 1,07 Mio. Euro
eingespart worden. Der Rest (150 000 Euro) wird für folgende
Maßnahmen ausgegeben: Die Freifläche südlich des ehemaligen
Kindergartens Himmelsberg soll Spiel- und Freizeitwiese
werden, die Wegefläche westlich der Gebäude Himmelsberg 19
bis 31 wird aufgewertet und die Errichtung der Steinskulptur
am Handwerkshof wird mit 10 000 Euro gefördert.
Im zurückgezogenen vierten Bauabschnitt des Stadtumbaus war
eigentlich der Abbruch der so genannte Schieferhäuser am
Himmelsberg 25 bis 31 vorgesehen.
Die LEG hatte aber dafür die Zustimmung zurückgezogen und
will nun die Häuser baulich neu herrichten und neu
vermieten. 1,7 Millionen Euro an Fördergeldern hätte es für
den Abbruch gegeben, die Stadt hofft nun, dass sie diese
Summe in die geplanten Stadtentwicklungs-Maßnahmen rund um
die neue Lippetor-Galerie fließen lassen kann.
Quelle: Dorstener Zeitung
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